Eigendlich brauchen wir die Gewerkschaft garnicht! Oder?

Hallo Leute, das sind echt wieder mal gute Fragen über dieses Thema. Naja, ich denke dass diese Fragen für einige Menschen in unserer Gesellschaft nicht auf Anhieb zu beantworten sind. Umso mehr hoffe ich einigen mit diesem Thema helfen zu können.

Voller Einsatz, oder doch nur heisse Luft!

Eigendlich sind die ersten Argumente die Gewerkschaft zu unterstützen schon ausreichend um dabei zu sein. würde ich doch sagen dass die Gewerkschaft auf jedenfall auch meine KV oder IST-Lohnerhöhung mit den Interessensvertretern der WKO verhandelt. So lange es einen Kollegtivvertrag gibt ist mir auch das Urlaubs und Weihnachtsgeld gesichert, wir wissen dass viele Menschen oft schlecht entlohnt werden und daher auf das 13. und 14. Gehalt angewiesen sind. Zusätzlich muss man auch noch die rechtliche absicherung sehen, sprich Solidaritätsversicherung und Rechtsschutz. Würde man alleine die beiden Versicherungen auf eine Private Versicherung herunterbrechen, müsste man einiges an Geld drauflegen um da ran zu kommen. Also Sinn macht das allemal, kleiner Beitrag und Große Absicherung in alle Richtungen.

Ich bekomme das auch ohne Mitgliedschaft!

Anders als in Deutschland bekommen auch noch nicht Mitglieder einen Anteil. Aber wohl gesagt nur alles was im KV drinnen steht oder neu verhandelt wird, andere Leistungen wie Rechtsschutz, Arbeitslosenunterstützung, Weiterbildung, Streikunterstützung, Spitalgeld, Soliversicherung, kostenlose Beratung u.v.m, stehen nur Mitgliedern zu! Ich denke, einfach gut abgesichert zu sein und das gerade im Berufsleben, macht echt Sinn. Alles was so eben als Zusatzleistung für Mitglieder aufgezählt wurde ist toll keine Frage, doch das wichtigste und Effizienteste einer Gewerkschaft sind die die ein Teil davon sind. Man sollte die Kraft der Menge oder Masse auch heut zu Tage nicht unterschätzen, so bewirken oft Streiks oder Demos auf offener Straße einiges bei dem verhandelnden Gegenüber.

Bringt ja so und so nichts!

Es gibt viele Beispiele wo das Konstrukt der Gewerkschaft gut funktioniert hat, doch eine möchte ich hier nochmal hervor heben. Erinnern wir uns an den Tag wo kurz vor Weihnachten, Insolvenztermin 1.12.2015, die Lebensmittelkette Zielpunkt pleite ging. Die Tochter der Pfeiffer Gruppe beschäftigte immerhin 2500 MitarbeiterInnen und Pfeiffer wollte damals die notwendigen 60 Millionen zur Rettung nicht aufbringen. So kurzfristig wie die MitarbeiterInnen das erfahren haben, wurden Sie nahezu überrumpelt. Das ist sicherlich kein gutes Gefühl von heut auf Morgen keinen Job mehr zu haben, und das kurz vor Weihnachten. Somit regelte die Gewerkschaft alles mit mühevoller Überredungskunst und Verhandlungen um den MitarbeiterInnen vor Weihnachten doch noch Ihr ausständiges Weihnachtsgeld zu überweisen. Hat zum Glück funktioniert, nur bringt ja nichts würde ich in diesem und unzähligen anderen Fällen nicht sagen.

In diesem Sinne

Sei dabei und glück auf!!

Euer freakfrank

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