Wahlkampfauftakt der GEW/SPÖ

Spektakuläre Unterstützung

Am Montag wurde es richtig heiß in der Wiener Gasometer. Rund 1.600 begeisterte GewerkschafterInnen versammelten sich in der Bank Austria Halle und eröffneten mit der Vorsitzenden der SPÖ, Pamela Rendi Wagner den Wahlkampf zur Nationalratswahl 2019.  

Willi Mernyi moderierte diese Veranstaltung wie gewohnt, mit viel Power in Richtung der Zuschauer und holte RednerInnen wie, Wolfgang Katzian, Rainer Wimmer, Korinna Schumann und natürlich Pamela Rendi Wagner auf die Bühne. 

Die Stimmung war gut und die kritischen Reden fanden in diesem Publikum viel Zuspruch. Im Großen und Ganzen ist die SPÖ derzeit auf einem guten aber durchaus hartem weg, zu dieser Wahl am 29.9.19.

Themen wie die Sozialversicherung, Mindestlohn, der Klimawandel und die gerechte Arbeitsmarkt bzw. Steuerpolitik, bekamen bei dieser Veranstaltung den Fokus. Doch viele Themen sollte die SP trotzdem vor der Wahl noch ansprechen und an die WählerInnen bringen, genug Stoff wurde ja von der Regierung Türkis/Blau geliefert.

Wenn man die Themen der Parteien vergleicht, ist aber genau zu erkennen welche Partei hinter den ArbeitnehmerInnen steht, und welche nicht. Von den GewerkschafterInnen auf jeden Fall volle Solidarität für eine gerechtere Politik in unserem Land.   

In diesem Sinne

Glück auf Euer FreakFrank

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Wozu Gewerkschaft?

Eigendlich brauchen wir die Gewerkschaft garnicht! Oder?

Hallo Leute, das sind echt wieder mal gute Fragen über dieses Thema. Naja, ich denke dass diese Fragen für einige Menschen in unserer Gesellschaft nicht auf Anhieb zu beantworten sind. Umso mehr hoffe ich einigen mit diesem Thema helfen zu können.

Voller Einsatz, oder doch nur heisse Luft!

Eigendlich sind die ersten Argumente die Gewerkschaft zu unterstützen schon ausreichend um dabei zu sein. würde ich doch sagen dass die Gewerkschaft auf jedenfall auch meine KV oder IST-Lohnerhöhung mit den Interessensvertretern der WKO verhandelt. So lange es einen Kollegtivvertrag gibt ist mir auch das Urlaubs und Weihnachtsgeld gesichert, wir wissen dass viele Menschen oft schlecht entlohnt werden und daher auf das 13. und 14. Gehalt angewiesen sind. Zusätzlich muss man auch noch die rechtliche absicherung sehen, sprich Solidaritätsversicherung und Rechtsschutz. Würde man alleine die beiden Versicherungen auf eine Private Versicherung herunterbrechen, müsste man einiges an Geld drauflegen um da ran zu kommen. Also Sinn macht das allemal, kleiner Beitrag und Große Absicherung in alle Richtungen.

Ich bekomme das auch ohne Mitgliedschaft!

Anders als in Deutschland bekommen auch noch nicht Mitglieder einen Anteil. Aber wohl gesagt nur alles was im KV drinnen steht oder neu verhandelt wird, andere Leistungen wie Rechtsschutz, Arbeitslosenunterstützung, Weiterbildung, Streikunterstützung, Spitalgeld, Soliversicherung, kostenlose Beratung u.v.m, stehen nur Mitgliedern zu! Ich denke, einfach gut abgesichert zu sein und das gerade im Berufsleben, macht echt Sinn. Alles was so eben als Zusatzleistung für Mitglieder aufgezählt wurde ist toll keine Frage, doch das wichtigste und Effizienteste einer Gewerkschaft sind die die ein Teil davon sind. Man sollte die Kraft der Menge oder Masse auch heut zu Tage nicht unterschätzen, so bewirken oft Streiks oder Demos auf offener Straße einiges bei dem verhandelnden Gegenüber.

Bringt ja so und so nichts!

Es gibt viele Beispiele wo das Konstrukt der Gewerkschaft gut funktioniert hat, doch eine möchte ich hier nochmal hervor heben. Erinnern wir uns an den Tag wo kurz vor Weihnachten, Insolvenztermin 1.12.2015, die Lebensmittelkette Zielpunkt pleite ging. Die Tochter der Pfeiffer Gruppe beschäftigte immerhin 2500 MitarbeiterInnen und Pfeiffer wollte damals die notwendigen 60 Millionen zur Rettung nicht aufbringen. So kurzfristig wie die MitarbeiterInnen das erfahren haben, wurden Sie nahezu überrumpelt. Das ist sicherlich kein gutes Gefühl von heut auf Morgen keinen Job mehr zu haben, und das kurz vor Weihnachten. Somit regelte die Gewerkschaft alles mit mühevoller Überredungskunst und Verhandlungen um den MitarbeiterInnen vor Weihnachten doch noch Ihr ausständiges Weihnachtsgeld zu überweisen. Hat zum Glück funktioniert, nur bringt ja nichts würde ich in diesem und unzähligen anderen Fällen nicht sagen.

In diesem Sinne

Sei dabei und glück auf!!

Euer freakfrank

Politisch interessiert? Wer nicht?

Was ist Politik? Ist es alltäglich? Ist das wichtig? Bin ich selbst Politisch?

Hallo Leute, nach meinem letzten Beitrag gabs viele Ideen und Vorschläge. Habe mich aber für diesen entschieden, da es erst mal jeden Menschen in unserem schönen Land betrifft und wichtig ist für andere Fragen.

Nun zu den aufgelisteten Fragen da oben. Keine Angst Politik war und ist bis heute nichts schlechtes, auch wenn man das bei den letzten Aktionen der Schwarz-Blauen Regierung anders sehen könnte. Ja aber zum Glück gibt es auch PolitikerInnen die sich ihrem Beruf entsprechend verhalten und Ihren Job machen. Politik ist nichts anderes als dass verschiedene Interessensvertreter z.B.: SPÖ/ Vertreter der Arbeiter oder die ÖVP/ Vertreter der Wirtschaft, verschiedenste Themen im Parlament einbringen diese besprechen und im besten Fall dann abstimmen oder beschließen.

Alltäglich?

So jetzt denken viele, cool das ist easy das kann doch wirklich jeder. Ja da wären wir dann schon bei der nächsten Frage? Politik spielt sich einfach überall ab wo Menschen aufeinander treffen. Ob Zuhause, bei den Nachbarn, im Kegelverein, oder beim Wirten meines vertrauens, einfach überall. Wer schon mal einen richtig heftigen streit führen musste, (warscheinlich jeder) der weiß genau dass dass garnicht so einfach ist. Speziell wenn du deine eigenen Themen durchsetzen möchtest und keine andere sonst, wirds richtig schwierig und oft hitzig. Probier es bei deiner nächsten Forderung einfach aus ob eine Politische Auseinandersetzung auch ruhig, gelassen und nur mit guten Argumenten zu schaffen ist, dann kann man sich ungefähr in einen ParlamentarierInnen hinein versetzen.

Wichtig?

Man darf nicht vergessen es geht in einer Demokratie wie in Österreich um unsere Interessen, Interessen die uns, dem Volk wichtig sind! Daher ist das auf jedenfall sinvoll dass ich als Staatsbürger den Weg zur Wahlurne aufsuche und meine Stimme abgebe. Nur Simmenabgabe ist nicht gleich Stimmenabgabe. Man sollte nie mit Wut oder agressiver Vorurteile in das Wahllokal gehen und hoffen die populistisch vorgepreschten Parteien drehen alles von heut auf morgen ab. Nein, befor man zur Wahlurne schreitet informiert man sich ganz normal über alle Parteien und das am besten auf verschiedensten Kanälen. Hat man dann auch noch gewisse Verhaltensmuster (ob gut oder schlecht) von früher im Hinterkopf, ist das auch sehr hilfreich. Also eines ist zum merken! Wenn vor einer Wahl auf irgendeine Minderheit oder andere Einrichtungen/Hilfsorganisationen oder der gleichen hingetroschen wird, dann ist das für mich schwer bedenklich und nicht zu unterstützen, schon gar nicht bei einer Wahl. Beispiel: Nationalratswahl 2017 ÖVP/FPÖ Wahlthema Nr1 waren Flüchtlinge und die hatten an allem schuld!

Selbsteinschätzung?

Ich würde sagen, jeder ist Politisch aber leider nicht jeder ist daran interessiert. Das war schon immer so und hat sich nicht verändert. Nur was ich nicht glaube ist, viele sagen die Jugend ist so Politikverdrossen und die interessiert das garnicht. Ich denke früher war das genau so, nur früher war Politik Männer sache, das ist heute zum Glück anders und die Jugend generell beschäftigt sich durchaus mit politischen Themen keine Frage. Eine gewisse Teilschuld über eine Politische aufklärung gebe ich in Österreich dem Bildungswesen. Zu meiner Zeit war Politische Bildung nicht mehr als Geschichte und das meist aus der dunkelsten Zeit Europas. Also wie motiviert man so Menschen zu einem guten und sachlichen Politischen denken? Gute Frage aber da ist Luft nach oben.

Probiert es aus, Politik ist nicht nur öde und was für alte Herren. Zeigen wir der Gesellschaft dass Politik spaß machen kann und man auch für andere Menschen sich einsetzten soll.

In diesem Sinne, Glück auf!

Euer freakfrank

Wir sind Gewerkschaft?

Hallo zusammen bei freakfrank dem Gewerschaftsblog schlecht hin. Ich habe hier mal so eine Frage als Überschrift hinauf gezimmert die eigendlich nicht viel sagt, wenn man sie nicht erklärt.

Diese Aussage liest man des öfteren bei ÖGB Kampagnen oder auch bei den einzelnen Fachgewerkschaften in Österreich, nur was möchte man damit aussagen? Kein Problem das sehen wir uns an. Wie ich im Teil Gewerkschaftsbewegung 1.0 erklärt hatte, gabe es Anfang des 19. Jahrhunderts nicht viele Menschen oder Betriebe, die sich organisierten und somit konnte man für ArbeitnehmerInnen auch keine Lohnerhöungen oder Rahmenbedinungen einfordern bzw. war es um einiges schwieriger. Im laufe der Industriealisierung wurde das dann immer mehr und so entstand die ArbeitnehmerInnenbewegung. Wenn man so in die Vergangenheit blickt kann man schon gut erkennen, was dieser Satz bedeuten soll. Oft untermauert der Satz, gemeinsam sind wir stark dieses Statement, was meines erachtens schon wesentlich mehr aussagt.

Was gehört dazu?

Gemeint ist auf jedenfall nicht dass nur Gewerkschaften die Gewerkschaften sind, sondern alles was sich rundherum abspielt auch Gewerkschaft ist. Dazu gehören alle Mitglieder, (ohne die gehts sowieso nicht). Alle unterstützenden Politischen Institutionen im Parlament, (die auch gewerkschaftliche Ansichten unterstützen). MitarbeiterInnen im ÖGB, (die sich richtig angagieren und die Mitglieder wiederum unterstützen). Und ein kleines bisschen könnte man auch sagen, sind es die GeschäftsführerInnen die eine Sozialpartnerschaft leben und uns in diese Richtung schon im Betrieb unterstützen, dass gehört genau so dazu.

Gemeinsam ist einfach sexy!

Kommt man auf alleine an ist man nicht lange im Rennen, ob im Betrieb oder Privat. Alles im Leben klammert sich an Beziehungen, Bekannte, Freundschaften oder eben Geichgesinnte und das ist auch gut so. Denn das Leben an sich ist gemeinsam einfach spannender. Verschiedene Schichten wie Alter, Religion, Arm, Reich, Politisches Interesse,Mann,Frau, u.s.w erweitert unseren persönlichen Horizont und fordert bzw. fördert unseren Geist. Disskutiert darüber und schreibt mir einfach, denn mich würde das echt interessieren was ihr darüber denkt. Denn gemeinsam ist einfach sexy und das, das ganze Leben lang!

In diesem Sinne Glück auf!!

Euer freakfrank

Neujahrstreffen der GBH

Am 31.1.2019 trafen sich die GewerkschafterInnen der Gewerkschaft Bau Holz und namhafte Arbeiterkammer MitarbeiterInnen, zum Neujahrsempfang in der AK Bezirksstelle Traun. Die Rahmengestaltung war eine Podiumsdisskusion mit Ak President Dr. Johann Kalliauer, Abg.Z Nr. Josef Muchitsch und FCG Vorsitzender Franz Bernroitner.

Quelle/ Christian Schneeweiß GBH

Das Moto für diesen Vormittag lautete, Fairness auf allen Ebenen! Gut 100 Betriebsräte und Betriebsrätinnen folgten der Einladung nach Traun zu dieser Veranstaltung.

Etwa zwei Stunden disskutierten die GewerkschafterInnen auf der Bühne und ließen dabei kein aktuelles Thema aus. Es wurde ernsthaft und offen über die bevorstehende AK Wahl, Errungenschaften der GBH, Zukunftspläne, KV Verhandlungen u.v.m gesprochen.

Heissestes Thema war natürlich die Aktuelle Situation der jetzigen Regierung, sprich die Umsetzung des 12 Stunden Tags und der Sozialversicherung.

Die Wasserwaage symbolisiert den Ausgleich für unsere ArbeitnehmerInnen und gegen den Sozialabbau der schwarz-blauen Bundesregierung.

Quelle/Christian Schneeweiß GBH

Im großen und ganzen war diese Podiumsdisskusion spannend bzw. informativ zugleich und man hofft in den nächsten Monaten mit Gewerkschaften und BetriebsrätInnen ein gutes Ergebnis bei der AK Wahl zu erziehlen. Die Chancen stehen gut das umzusetzen.

Glück auf

Euer FreakFrank

Quelle Fotos/ Christian Schneeweiß GBH

Arbeiterkammer Wahl 2019 in Österreich

Wie wir den Medien entnehmen können, haben am 28.1.2019 die Arbeiterkammer Wahlen in Vorarlberg, Tirol und Salzburg begonnen. Viele sehen die Arbeiterkammer als letzte Instanz aller ArbeitnehmerInnen in Österreich und hoffen auch auf ein entsprechendes Ergebnis für die FSG.

Die Chancen stehen sehr gut. 2014 wurde die FSG für ihre Arbeit belohnt und baute die absolute Mehrheit weiter aus, daher ist es 2019 auch nicht unspannend zu sehen wie sich die Wahlergebnisse entwickeln.

Wen wähle ich bei der AK Wahl?

In jedem Bundesland gibt es ein „ArbeitnehmerInnenparlament“ – die so genannte Vollversammlung der Arbeiterkammer. Für dieses Parlament kandidieren verschiedene Fraktionen (Listen).  Je mehr Stimmen eine Fraktion erhält, desto mehr Abgeordnete (= Kammerrätinnen und Kammerräte) kann sie in die Vollversammlung entsenden. Die Kammerrätinnen und Kammerräte wählen wiederum aus ihren Reihen die AK Präsidentin oder den AK Präsidenten in ihrem Bundesland. 

Zusammen­setzung der Haupt­versammlung nach der Wahl 2014

Mit dem Vorliegen aller endgültigen Länderkammer-Ergebnisse liegt auch die künftige Zusammensetzung der Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer vor, die von den Länderkammern beschickt wird. Die 67 Mandate teilen sich wie folgt auf die Fraktionen auf:

FraktionMandate
Sozialdemokratische GewerkschafterInnen (FSG)49 (+2)
Christliche Gewerkschafter (ÖAAB-FCG)13 (-3)
Freiheitliche Arbeitnehmer (FA)4 (+1)
Alternative und Grüne GewerkschafterInnen/Unabhängige GewerkschafterInnen (AUGE/UG)1 (+/- 0) 

Wichtig ist, dass ArbeitnehmerInnen in Österreich auch ihre Wahlberechtigung wahrnehmen und wählen gehen. Geringfügig beschäftigte, Lehrlinge, Zivil und Presensdiener müssen ansuchen damit sie in die WählerInnenliste aufgenommen werden. Das alles ist kein Problem, ein kurzes Telefonat mit der Arbeiterkammer und schon wird das erledigt.

Wer im Betrieb wählen geht oder per Briefwahl seine Stimme abgeben möchte, wendet sich am besten an den zuständigen Betriebsrat oder füllt den persönlich zugestellten Brief der AK aus und sendet diesen gratis zurück.

Termine im Überblick 2019

LänderkammerWahlterminStichtag
AK Vorarlberg28.1.-7.2.2019    05.11.2018
AK Tirol          28.1.-7.2.2019    05.11.2018
AK Salzburg       28.1.-8.2.2019    08.10.2018
AK Kärnten         4.3.-13.3.2019  26.11.2018
AK OÖ             19.3.-1.4.2019    03.12.2018
AK Burgenland     20.3.-2.4.2019    03.12.2018
AK NÖ             20.3.-2.4.2019    03.12.2018
AK Wien         20.3.-2.4.2019      03.12.2018
AK Steiermark   28.3.-10.4.2019    19.12.2018

Falls es Fragen gibt zur AK Wahl einfach unter https://www.arbeiterkammer.at/ueberuns/akwahl/AK_Wahlen_2019.html

Euer freakfrank

Die Gewerkschaft 1.0

Ursprung und Entstehung

Hallo an alle die sich hier für meinen Blog entschieden haben. Kurz gesagt möchte ich viel über Gewerkschaftspolitische oder generäll über politische Themen schreiben. Wie bei mir ist der Schritt in die Politik meist ein kleiner Zufall über die Gewerkschaft. Ich finde dieses Thema desswegen so interessant, weil es ca. 4 Millionen Menschen in Österreich betrifft und nur die wenigsten über diesen Verein bescheid wissen. Naja aber alles von Anfang an.

Heute wie damals gibt es in unserer Gesellschaft eine Spaltung zwischen ArbeitgeberInnen (Chef) und ArbeitnehmerInnen (Arbeiter). Früher wurden ArbeiterInnen, eigendlich Familien denn Kinder mussten auch zum überleben beitragen, ausgebeutet und das meist für einen Hungerlohn. Die so genennten Tagelöhner waren an der Tgaesordnung, sprich du gehst am frühen Morgen zu irgend einer Fabrik und heuerst dort um eine Arbeit an. Jetzt stehen hinter oder vor dir noch sagen wir mal 30 Personen und möchten das selbe. Nur wer dann am wenigsten für seine Arbeit verlangte, meistens 14 Stunden am Tag, der hat heute einen Job, Morgen kann es anders sein. Dass dieser Alltag nicht von dauer ist, war absehbar. Alleine mit der entwicklung der Maschinen und den Thesen von Karl Marx bzw. Freidrich engels musste sich das Blatt Gesellschaftlich auch wenden.

Die Arbeitskraft ist also eine Ware, die ihr Besitzer, der Lohnarbei­ter, an das Kapital verkauft … Die Arbeitskraft ist also eine Ware, nicht mehr, nicht minder als der Zucker. Die erste misst man mit der Uhr, die andere mit der Waage

Also kurz und knakig gesagt, erwähnt Marx das erste Mal die Arbeitszeit genauer. Er sah die ArbeiterInnen nicht als Ware, sondern quasi als DiensleisterInnen würde man heute sagen, und das traf auf gemischte Gefühle. Auf der einen Seite löste es in den ArbeiterInnenschichten Ärger und Beifall aus, und auf der anderen Seite wurde er vom Staat und den UnternehmerInnen verfolgt, bis er im Exil in London am 14.3.1883 verstarb.

Während dieser Zeit passierte viel und das meist nicht ohne Gewalt. Es bildeten sich Revolutionen und schlussendlich nach dem ersten Weltkrieg zerbrach die Monarchie. Es wurde die 1. Republik gegründet mit dieser auch die Arbeiterkammer unter Ferdinand Hanusch, die in der NS Zeit ausser Gefecht gesetzt wurde und ab 1945 wieder aufleben konnte. Mit dem aufleben der AK nach dem zweiten Weltkrieg wurde auch 1945 der ÖGB (Österreichischer Gewerkschaftsbund) mit sozialdemokratische, kommunistische und christliche Gewerkschafter gegründet.

Seit dieser Gründung ging es für ArbeitnehmerInnen Bergauf sprich, Betriebsrätegesetz, Gehaltsverhandlungen, Urlaub, Urlaubs und Weihnachtsgeld, Mitbestimmungsrechte, Lehrlingsentschädigung u.v.m.

Das war eine Kurzfassung zu diesem Thema, was weiteres passiert ist kommt beim nächsten Teil. Gibt es Fragen zu einem dieser Themen, dann einfach schreiben, ich freue mich.

Ciao euer freakfrank

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